Strukturierte Patientinnenbegleitung für Kinderwunschkliniken
Die Behandlung in Ihrer Klinik ist strukturiert.Die Wochen dazwischen sind es nicht.
Ein Begleitprogramm über 16 Wochen, das Ihre Patientinnen eigenständig durchlaufen – ab dem ersten Tag einsatzbereit, ohne zusätzliches Personal und ohne zusätzliche Sprechstunden.
30 Minuten, unverbindlich – für Praxismanagement und ärztliche Leitung. Vor jedem Jahresvertrag steht eine kostenfreie Einführungsphase über acht Wochen, mit festem Entscheidungstermin.
Der Button öffnet Ihr Mailprogramm – oder schreiben Sie direkt an hallo@ovaoptimize.de.
- ESHRE · psychosoziale Betreuung empfohlen
- DGPFG · Lebensstil ausdrücklich benannt
- 30+ peer-reviewte Arbeiten hinterlegt
- DSGVO · keine Patientendaten an uns
Belastung
Der häufigste Abbruchgrund einer Kinderwunschbehandlung ist weder der Preis noch die Prognose
Es ist die Belastung durch die Behandlung selbst – und sie entsteht in den Wochen zwischen den Terminen.
Patientinnen verbringen den Großteil ihrer Vorbereitungszeit außerhalb der Klinik – und genau dort entsteht die Belastung, die den häufigsten Abbruchgrund bildet.
Nr. 1
Abbruchgrund Belastung
Auch bei versicherten Patientinnen – dort, wo die Kostenfrage entfällt.2
21.000+
Patientinnen, ein Muster
22 Studien bestätigen: Physische und psychische Belastung zählen zu den meistgenannten Abbruchgründen.3
„Was sollte ich essen?“
Fragen in der Sprechstunde
Ernährung, Präparate, Stress – zielführend nicht in ein paar Minuten zu beantworten. Beantwortet werden müssen die Fragen natürlich trotzdem.
Was die Untersuchungen zeigen – und was die Fragen kosten
Eine Untersuchung an versicherten Patientinnen hat genau das geprüft – dort also, wo die Kostenfrage weitgehend entfällt. Ergebnis: Der wichtigste Grund für den Abbruch einer IVF-Behandlung ist die Belastung durch die Behandlung selbst.2
Ein internationales Review von 22 Studien mit über 21.000 Patientinnen bestätigt das Muster: Physische und psychische Belastung zählen zu den meistgenannten Gründen, eine Behandlung nicht fortzuführen.3
Diese Belastung baut sich zwischen den Terminen auf – und landet dann in Ihrer Sprechstunde: „Was sollte ich essen?“ · „Welche Nahrungsergänzung ist sinnvoll?“ · „Wie soll ich bei alldem entspannt bleiben?“ Zielführend beantworten lässt sich das in wenigen Minuten nicht. Im Alltag geschieht es natürlich trotzdem – und nimmt Zeit im Patientenmanagement, die für diese Themen nie eingeplant war.
Bei OvaOptimize sind diese Fragen aufbereitet und wissenschaftlich eingeordnet – Ihre Patientinnen können sie nachlesen, wann immer sie aufkommen. Die Entlastung in Ihrer Sprechstunde folgt daraus von selbst.
Ein Teil der Präparate, die Ihre Patientinnen einnehmen, steht am Ende in keiner Akte. Zwischen 29 und 91 Prozent nutzen laut Studien ergänzende Ansätze – nur ein Teil davon wird gegenüber der Fachkraft überhaupt erwähnt.1 Ergänzende Maßnahmen werden bereits genutzt – bisher bleibt dabei leider offen, ob dabei jemand den Überblick behält. Zudem geschieht es meist komplett unstrukturiert mit Wissen aus Foren, Facebook-Gruppen etc.
Zahlen im Einzelnen und wie andere Zentren damit umgehen
Zwischen einem Drittel und zwei Dritteln der Kinderwunschpatientinnen nutzen ergänzende Ansätze: Nahrungsergänzung, Pflanzenpräparate, Akupunktur, Ernährungsumstellung. Ein internationales Übersichtswerk zu Kinderwunschkliniken fand Nutzungsraten zwischen 29 und 91 Prozent; in einer Befragung an einer universitären Kinderwunschpraxis hatten über zwei Drittel der Patientinnen bereits Nahrungsergänzungsmittel verwendet.1
Viele halten die Präparate für unproblematisch und sehen schlicht keinen Anlass, sie in der Klinik zu erwähnen.
Führende internationale Zentren wie Reproclinic in Barcelona oder IVI in Spanien haben Ernährungsberatung und psychologische Begleitung fest in ihr Leistungsangebot integriert; das CRGH in London bietet psychologische Begleitung kostenlos für alle Patientinnen an.
Im deutschsprachigen Raum ist ein solches Angebot bisher sehr uneinheitlich: Einzelne Zentren haben ein ganzheitliches Angebot strukturiert aufgebaut, bei vielen anderen beschränkt sich das Angebot auf punktuelle Empfehlungen oder eine Liste externer Kooperationspartner. Und in den Kliniken, wo es bereits angeboten wird, ist es meist abhängig von einzelnen Personen.
Ganzheitliche Begleitung existiert also bereits vermehrt außerhalb von Kliniken, vereinzelt sogar integriert in Kliniken – sie erreicht jedoch nur selten jede Patientin in derselben Qualität.
Spürbar wird das bei der Klinikwahl: Patientinnen vergleichen Kinderwunschzentren zunehmend international und fragen in Foren gezielt nach ganzheitlicher Betreuung. Die Klinikwahl läuft in diesem Bereich stark über Empfehlungen – bei einer emotional hoch aufgeladenen Entscheidung.
30 Minuten, unverbindlich – oder schreiben Sie direkt an hallo@ovaoptimize.de.
Selbsttest
Wie weit liegen Ihre Einschätzung und die Ihrer Patientinnen auseinander?
Schätzen Sie aus Sicht Ihrer Patientinnen: Wie umfassend erleben sie die emotionale Begleitung während der Behandlung?
1,5teilweise
0 · gar nicht3 · umfassend
Vergleichswerte aus einer Untersuchung zur Wahrnehmung psychosozialer Betreuung an israelischen Kinderwunschzentren, Skala 0 bis 3.7 Die Darstellung bezieht sich auf Durchschnittswerte der untersuchten Einrichtungen und lässt keinen Rückschluss auf einzelne Kliniken zu.
Die Lücke entsteht nicht durch mangelnde Zuwendung, sondern durch fehlende Zeit.
Kein Team kann zwischen Stimulation, Punktion und Transfer die Begleitung leisten, die Patientinnen in dieser Phase brauchen.
Gründerin
Sechs Jahre Einzelbegleitung, bevor daraus ein Programm wurde
Karolin Paluch, Sportwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Gesundheitsprävention. Über zehn Jahre im Gesundheitswesen, davon mehr als sechs Jahre spezialisiert auf die Begleitung von Kinderwunschpatientinnen.
„Ich habe selbst acht Fehlgeburten erlebt. Das Wissen darüber, was ich in dieser Zeit hätte körperlich und psychisch beeinflussen können, gab es damals schon – nur erreicht hat es mich nicht so einfach. Genau das wollte ich ändern: Eine Struktur zu schaffen, die die Wochen zwischen den Klinikterminen nutzt, um das Wissen zu Lebensstilfaktoren zielgerichtet zu vermitteln und umzusetzen.“
Daraus folgt der Anspruch: Jede Patientin bekommt dieselbe fundierte Begleitung, unabhängig davon, wen sie fragt und wann.
Wissenschaft
85 Tage.Ein biologisches Fenster.
So lange braucht eine Eizelle von der Rekrutierung bis zur Reife – der einzige Zeitraum, in dem Ernährung, Schlaf und Stressregulation die Reifung der Eizelle überhaupt noch begleiten können.
Die Eizellreifung dauert rund 85 Tage. Das Begleitprogramm läuft sechzehn Wochen und endet erst nach dem Transfer.
ESHRE und DGPFG empfehlen psychosoziale Betreuung und nennen dabei ausdrücklich Ernährung, Gewicht und Lebensstil.56 Keine von beiden beschreibt, wie dies im laufenden Betrieb sinnvoll und kostengünstig umgesetzt werden kann.
Was ESHRE und DGPFG im Einzelnen sagen
Die europäische Fachgesellschaft ESHRE hat eine Leitlinie zur routinemäßigen psychosozialen Versorgung in der Reproduktionsmedizin veröffentlicht. Ihr Fazit: Routinemäßige psychosoziale Betreuung kann emotionale Belastung senken, die Therapietreue erhöhen, Sorgen vor medizinischen Eingriffen verringern, das Fruchtbarkeitswissen verbessern und Lebensstilverhalten wie Ernährung und Bewegung verändern.5
Die 2019 verabschiedete Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe benennt das Ansprechen und Verändern fruchtbarkeitsschädigenden Verhaltens ausdrücklich als Aufgabe. Genannt werden unter anderem Ernährungsweise, Über- und Untergewicht sowie Genussmittelgebrauch.6
Genau dort setzt OvaOptimize an: Ernährung, Schlaf, Stressregulation, Zellgesundheit und Umweltbelastung.
Zwischen dem präantralen und dem präovulatorischen Stadium eines Follikels liegen im Mittel etwa 85 Tage, also rund drei Ovarialzyklen.4 Was in dieser Zeit geschieht, ist das Zeitfenster, in dem sich modifizierbare Voraussetzungen überhaupt auswirken können.
Die Programminhalte stützen sich auf über dreißig peer-reviewte Arbeiten, jedes Themenfeld ist mit mehreren Studien hinterlegt. Studienergebnisse werden dabei eingeordnet – nicht in Wirkungsversprechen für das Programm umgerechnet.
Programm
Zwölf Wochen dauert die Eizellreifung. Das Programm läuft sechzehn.
Kurze Einheiten und konkrete Wochenschritte, im eigenen Tempo. Die Registrierung läuft per QR-Code über unsere DSGVO-konforme Plattform – betreut durch uns.
- 16 Wochen
- 44 Einheiten
- 5 Themenfelder
- Ernährung und Mikronährstoffe · Alltagstaugliche Umsetzung statt Nährstofflisten
- Schlaf und zirkadianer Rhythmus · Der innere Tag-Nacht-Takt
- Stressmanagement und Nervensystem · Was das Nervensystem tatsächlich beruhigt
- Zellenergie und mitochondriale Funktion · Energiebereitstellung in der Zelle
- Umwelt- und Toxinbelastung im Alltag · Belastungsquellen im Haushalt
Warum sechzehn und nicht zwölf Wochen – und wie Patientinnen starten
Eine Begleitung, die mit der Eizellreifung endet, verlässt die Patientin genau in dem Moment, in dem die Belastung am größten ist. Das Programm deckt das Reifungsfenster von 12 Wochen vollständig ab und läuft darüber hinaus, durch Punktion, Transfer und Wartezeit (16 Wochen insgesamt). Patientinnen registrieren sich per QR-Code selbst und arbeiten das Programm eigenständig durch. Im Mittelpunkt steht, was die Patientinnen konkret tun können – nicht, was sie alles wissen müssten. Viele beschreiben genau das als Entlastung: in einer Phase, in der fast alles außerhalb der eigenen Kontrolle liegt, wieder etwas selbst in der Hand zu haben.
Einblick
Programmwochen
Die zwölf Wochen der Eizellreifung sind vollständig abgedeckt – die vier Wochen danach begleiten durch Transfer und Wartezeit.
Klarstellung: rein edukativ und präventiv
OvaOptimize ist ein rein edukatives und präventives Begleitangebot. Es ersetzt keine medizinische Beratung, greift nicht in Ihre Behandlungsprotokolle ein und macht keine Aussagen über Behandlungsergebnisse.
Alle Inhalte basieren auf internationalen, peer-reviewten Studien zur weiblichen Fertilität, Zellgesundheit und mitochondrialen Funktion. OvaOptimize ersetzt keine medizinische Behandlung, sondern ergänzt diese.
Patientinnen registrieren sich direkt bei uns; die Begleitung ist personell und finanziell unabhängig von der medizinischen Behandlung.
Kennzahlen
Fünf Kennzahlen – ohne Übermittlung von Patientendaten
Ob Ihre Patientinnen das Programm annehmen, bleibt keine Behauptung von uns – Sie sehen es alle drei Monate in Zahlen. Die ersten belastbaren Werte liegen nach acht Wochen vor, noch vor Ihrer Entscheidung über den Jahresvertrag.
Musterbericht Beispielwerte zur Veranschaulichung des Berichtsformats. Keine Zusage, kein Erwartungswert und keine Daten einer realen Klinik. Die Werte Ihrer Klinik entstehen erst in der Einführungsphase.
Platzbelegung über sechs Monate
Nach der Anlaufphase pendelt sich die Belegung ein. Bleibt sie dauerhaft an der Kapazitätsgrenze, sprechen wir über die Paketgröße.
Belegte Plätze am Monatsende.
Durchlauf über die vollständige Strecke
Sechzehn Wochenmodule. Der letzte Balken ist die Durchlaufquote – der Anteil, der das Programm vollständig abgeschlossen hat.
Bezogen auf Patientinnen, die das Programm begonnen haben.
Was die fünf Kennzahlen im Einzelnen bedeuten
Der Bericht kommt als kurze Auswertung, aggregiert und ohne personenbezogene Daten. Die ersten belastbaren Zahlen liegen nach acht Wochen vor.
- Aktivierungsrate – wie viele Ihrer Patientinnen nach Übergabe des Zugangs tatsächlich starten
- Platzbelegung – wie viele der lizenzierten Plätze belegt sind
- Adhärenz und Durchlaufquote – wie weit die Patientinnen im Programm kommen
- Wahrgenommene Begleitqualität – über kurze Befragungen erhoben
- Weiterempfehlungsbereitschaft – die Kennzahl, die sich im Kinderwunschbereich am direktesten auf Ihre Klinik auswirkt
Aufwand
Nur ein Handgriff – kein großes Projekt
-
Schritt 1 · Klinik
Übergabe im Gespräch
Ihr Team gibt die Broschüre mit QR-Code im Gespräch an die Patientin aus – wie ein Merkblatt.
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Schritt 2 · Patientin
Registrierung
Die Patientin registriert sich selbst und startet eigenständig.
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Schritt 3 · OvaOptimize
Betreuung
Rückfragen, technischer Support und Beschwerden laufen über uns, nicht über Ihre Anmeldung.
Von drei Schritten liegt einer bei Ihrer Klinik. Die anderen zwei kosten Sie im Alltag keine Zeit.
Handgriff im Klinikalltag
Die Übergabe des Zugangs. Ihre Klinik übermittelt keine Daten an uns und erhält ausschließlich aggregierte Auswertungen – datenschutzrechtlich ist nichts vorzubereiten.
Datenschutz: was genau erfasst wird
Ihre Patientinnen registrieren sich direkt bei OvaOptimize. Ihre Klinik übermittelt keine Daten an uns und erhält keine personenbezogenen Daten von uns, sondern ausschließlich aggregierte Auswertungen.
Erfasst werden Angaben zu Lebensstil, Nutzung und Befinden. Keine medizinischen Daten, keine Diagnosen, keine Behandlungsdaten.
Vergleich
Der Vergleichsmaßstab ist ein ganzheitlich arbeitendes Team – kein Kurs
Ein Aufbau vor Ort kostet Sie mindestens vier halbe Stellen.
Interner Aufbau · vier halbe Stellen · pro Jahr
100.000 – 125.000 €
- Ernährungsberatung, psychologische Begleitung, Bewegung und Koordination – je eine halbe Stelle
- Vollkosten einschließlich Arbeitgeberanteilen (Faktor 1,22)
- Personengebunden: Fällt eine Kraft aus, fällt die Leistung aus
Aufschlüsselung der vier Positionen
Immer mehr Kliniken wollen ihren Patientinnen mehr bieten als die reine medizinische Intervention. Der naheliegende Weg ist, dafür Personal aufzubauen – und genau dort wird es teuer. Der hier beispielhaft gewählte Ansatz rechnet mit vier Fachrichtungen zu je einer halben Stelle, in Vollkosten einschließlich Arbeitgeberanteilen.
Ernährungsberatung 22.000 – 26.800 € · Psychologische Begleitung 29.300 – 36.600 € · Bewegung und Entspannung 23.200 – 29.300 € · Koordination und Aufbereitung 24.400 – 30.500 €. Untergrenzen zusammen 98.900 €, Obergrenzen 123.200 €.
Arbeitgeberfaktor 1,22: Sozialversicherung, Umlagen U1/U2/U3, Berufsgenossenschaft. Nicht enthalten: Personalgewinnung, Einarbeitung, Raum- und Sachkosten, Fortbildung, Urlaubs- und Krankheitsvertretung.
OvaOptimize-Lizenz
Eine Jahreslizenz
Mit OvaOptimize erhalten Sie Expertise, die sonst mehrere Vollzeitstellen erfordern würde – sofort einsatzbereit, standardisiert und qualitätsgesichert.
- Derselbe strukturierte Ablauf bei jeder Patientin – unabhängig davon, wer im Dienst ist
- Inhalte, Plattform, Support und Auswertung enthalten; kein Ausfallrisiko
- Sie lizenzieren gleichzeitige Plätze; ein Platz ist nur während der zwölf Wochen der Eizellreifung gebunden
Warum die Kapazität personengebunden bleibt
Auch mit einem ganzheitlichen Team vor Ort in Ihrer Klinik bleibt die Zahl der Patientinnen begrenzt, die gleichzeitig strukturiert begleitet werden können. Und die Begleitung hängt weiter an einzelnen Personen – jede Kündigung, jeder längere Ausfall reißt eine Lücke, die sich nicht kurzfristig schließen lässt. OvaOptimize liefert bei jeder Patientin denselben strukturierten Ablauf, sechzehn Wochen lang – Urlaub, Krankheit und Personalwechsel ändern daran nichts.
Unser Modell: Sie lizenzieren eine feste Zahl gleichzeitiger Plätze. Einen Platz belegt eine Patientin für die zwölf Wochen der Eizellreifung; danach wird er frei und die nächste rückt nach. Ihren Zugang zu den Inhalten behält sie darüber hinaus, ohne dass Sie dafür einen Platz binden. Die konkreten Preise für die Pakete stehen auf der Preisseite.
Ablauf
Sie starten kostenfrei – und entscheiden nach acht Wochen
Sie sehen, wie sich das Programm in Ihre Abläufe einfügt, bevor Sie sich für ein Jahr entscheiden. Kein automatischer Übergang, keine Kündigungsfristen im Kleingedruckten.
Warum die Einführungsphase kostenfrei ist
Sie sollen vor der Jahresentscheidung drei Dinge gesehen haben: wie die Übergabe im Gespräch funktioniert, wie viele Patientinnen tatsächlich starten und was Ihr Team dazu sagt. Hinzu kommt, dass sich die lizenzierten Plätze nicht von heute auf morgen füllen. Die acht Wochen fangen genau diesen Start ab.
Zur Einführungsphase gehören ein Onboarding-Termin, das Startpaket und eine benannte Ansprechperson in Ihrem Haus. Erfolgskriterien, Zwischentermin und Abschlussgespräch stehen fest, bevor die erste Patientin startet.
Im Erstgespräch sehen wir uns gemeinsam an, wie viele Patientinnen Sie realistisch begleiten möchten und welche Gruppe sich für den Anfang eignet – Erstzyklen oder Patientinnen mit hoher Belastung.
Für eine kleine Zahl von Zentren gibt es eine weitere Möglichkeit der Zusammenarbeit: als Co-Partner, mit engerer Begleitung und Mitgestaltungsrecht am Programm. Sprechen Sie uns im Erstgespräch darauf an.
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Woche 0
Erstgespräch
Rund 30 Minuten: Passt OvaOptimize zu Ihrem Aufkommen und Ihren Abläufen – und welche Patientinnengruppe startet zuerst?
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Woche 1 – 8
Kostenfreie Einführungsphase
Onboarding, Startpaket, benannte Ansprechperson – die Erfolgskriterien vereinbaren wir vorab gemeinsam.
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Woche 8
Entscheidung
Fester Termin, von Beginn an vereinbart: weiterführen oder beenden.
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ab Woche 9
Laufender Betrieb
Jahresvertrag, Broschüren nach Bedarf, regelmäßige Auswertungen.
„Der Kurs hat mir geholfen, aktiv etwas für meine Fruchtbarkeit zu tun, anstatt mich hilflos zu fühlen. Das hat mir während der Behandlung viel Stress genommen.“
Fragen
Häufige Fragen
„Wir haben keine Kapazität für ein weiteres Projekt.“
Der wiederkehrende Aufwand ist die Übergabe des Zugangs – in der Praxis wenige Minuten pro Woche. Registrierung, Nutzung und Support laufen über uns.
„Unsere Patientinnen sind schon überfordert genug.“
Die Einheiten sind kurz und alltagstauglich, die Nutzung ist freiwillig. Aus der bisherigen Begleitung ist die häufigste Rückmeldung Entlastung – weil jemand sortiert, was im Internet widersprüchlich kursiert.
„Wir bieten Ernährungsberatung bereits an.“
Dann kennen Sie den Aufwand. OvaOptimize ersetzt keine individuelle Beratung, sondern ergänzt sie um eine strukturierte Begleitung zwischen den Terminen. Inhaltlich wird sich vieles decken. Was sich ändert: Jede Patientin bekommt dieselbe Begleitung – auch wenn Ihre Fachkraft im Urlaub ist oder das Haus verlässt.
„Unsere Patientinnen kaufen so etwas ohnehin selbst.“
Ja – meist unstrukturiert, ohne Qualitätssicherung und ohne dass Sie davon erfahren. Über Ihre Klinik erhalten sie stattdessen ein geordnetes Programm, für das sie selbst nichts zahlen.
„Werden unsere Patientinnen das annehmen?“
Das ist die Frage, die die Einführungsphase beantwortet – die Aktivierungsrate ist unsere erste Kennzahl. Erfahrungsgemäß hängt sie stark davon ab, wie der Zugang übergeben wird. Dafür erhält Ihr Team eine kurze Anleitung.
„Was passiert nach den sechzehn Wochen?“
Ihre Patientin behält den Zugang zu den Inhalten für zwölf Monate nach Programmende, längstens bis zum Ende Ihrer Lizenz. Der Platz wird schon vorher frei: Gebunden ist er nur während der zwölf Wochen der Eizellreifung. Für Ihre Kapazität zählt also nicht die gesamte Programmdauer, sondern diese Phase.
„Woran sehen wir, ob es wirkt?“
Sie erhalten regelmäßig eine aggregierte Auswertung: Aktivierungsrate, Platzbelegung, Adhärenz, wahrgenommene Begleitqualität und Weiterempfehlungsbereitschaft. Welche dieser Werte für Ihr Haus die entscheidenden sind, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
„Dürfen wir das unseren Patientinnen überhaupt empfehlen?“
Es handelt sich um ein optional nutzbares, edukatives Angebot – vergleichbar mit Hinweisen zu Ernährung oder psychologischer Begleitung, wie sie im Behandlungsalltag üblich sind. Patientinnen entscheiden selbst, ob sie es nutzen.
„Übernehmen wir damit Verantwortung für die Inhalte?“
Nein. OvaOptimize ist ein eigenständiges, edukatives Angebot. Patientinnen registrieren sich direkt bei uns, Support und Rückfragen laufen über uns. In Ihre Behandlung greift das Programm nicht ein.
„Wie ist das mit dem Datenschutz?“
Ihre Patientinnen registrieren sich selbst bei OvaOptimize und schließen den Nutzungsvertrag mit uns. Die Klinik erhält keine personenbezogenen Daten, sondern ausschließlich aggregierte Auswertungen. Verarbeitet werden Angaben zu Lebensstil, Nutzung und Befinden – keine medizinischen Daten, keine Diagnosen. Bei kleinen Fallzahlen werten wir rollierend über mehrere Monate aus, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Patientinnen möglich sind.
Erstgespräch
Sprechen wir 30 Minuten über Ihr Patientinnenaufkommen
Wie sich das Programm in Ihre Abläufe einfügt, was es für Ihr Aufkommen kostet, welche Kennzahlen Sie erhalten – und welche Gruppe sich für den Anfang eignet. Wenn es nicht passt, sagen wir Ihnen das im Gespräch.
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Quellen
Alle Aussagen auf dieser Seite beziehen sich auf Versorgungsprozesse, Verhalten und Belastung im Behandlungsverlauf – nicht auf Behandlungsergebnisse von OvaOptimize.
Quellen anzeigen
- Loeb, A., Peters, A. J., Fowler, J., Sheeder, J. (2023). Herbal supplement use among reproductive-aged women in an academic infertility practice. F&S Reports, 4(1), 100–106. DOI: 10.1016/j.xfre.2022.12.003 ↩
- Domar, A. D., Rooney, K., Hacker, M. R., Sakkas, D., Dodge, L. E. (2018). Burden of care is the primary reason why insured women terminate in vitro fertilization treatment. Fertility and Sterility, 109(6), 1121–1126. DOI: 10.1016/j.fertnstert.2018.02.130 ↩
- Gameiro, S., Boivin, J., Peronace, L., Verhaak, C. M. (2012). Why do patients discontinue fertility treatment? A systematic review of reasons and predictors of discontinuation in fertility treatment. Human Reproduction Update, 18(6), 652–669. DOI: 10.1093/humupd/dms031 ↩
- Gougeon, A. (1986). Dynamics of follicular growth in the human: a model from preliminary results. Human Reproduction, 1(2), 81–87. DOI: 10.1093/oxfordjournals.humrep.a136365. Frei zugängliche Einordnung: Williams, C. J., Erickson, G. F. Morphology and Physiology of the Ovary. In: Endotext. Volltext ↩
- Gameiro, S., Boivin, J., Dancet, E., de Klerk, C., Emery, M., Lewis-Jones, C., Thorn, P., Van den Broeck, U., Venetis, C., Verhaak, C. M., Wischmann, T., Vermeulen, N. (2015). ESHRE guideline: routine psychosocial care in infertility and medically assisted reproduction – a guide for fertility staff. Human Reproduction, 30(11), 2476–2485. DOI: 10.1093/humrep/dev177 ↩
- Wischmann, T., et al. (2021). Psychosomatically Oriented Diagnostics and Therapy for Fertility Disorders. Guideline of the DGPFG (S2k-Level, AWMF Registry Number 016/003, December 2019). Geburtshilfe und Frauenheilkunde, 81(7), 749–768. Volltext ↩
- Medina-Artom, T. R., Adashi, E. Y. (2020). Patient-centered care in Israeli IVF units: divergent perceptions of patients and providers. Israel Journal of Health Policy Research, 9, 39. DOI: 10.1186/s13584-020-00395-0 ↩
OvaOptimize